Die Bestattung sollte zu Ihnen passen.
Und Ihren Wünschen entsprechen.
Sie haben Ihr Leben selbst gestaltet – wir möchten Ihnen die Gelegenheit geben, auch Ihren Abschied selbst zu gestalten. Mit einer Bestattungsvorsorge haben Sie die Möglichkeit, Ihre Wünsche für einen speziellen Beisetzungsort, ein besonderes Sarg- oder Urnenmodell oder sogar Details für Dekoration und Ablauf der Trauerfeier vertraglich festzuhalten.
Gerne beraten wir Sie zu Ihren Möglichkeiten, allerdings empfehlen wir, sich vorab immer auch mit den eigenen Angehörigen auszutauschen. Was viele nicht wissen, auch die Finanzierung der eigenen Bestattung kann zu Lebzeiten geregelt werden. Wir zeigen Ihnen die Möglichkeiten einer Sterbegeldversicherung oder eines zweckgebundenen Treuhandkontos bei der SBV Bank oder Nord-Ostsee Sparkasse.
Vereinbaren Sie einen Termin mit uns, damit wir uns ausreichend Zeit für Sie nehmen.
Tel: 0461-40685959
email: info@bestattungen-marquardsen.de
Definition Sterbegeldversicherung
Eine Sterbegeldversicherung ist per Definition eine freiwillige Versicherung mit dem Zweck, die Kosten Ihrer eigenen Bestattung zu decken. Das bedeutet, die vereinbarte Versicherungssumme kommt bei Auszahlung nicht Ihnen selbst zugute, sondern Ihren Erben bzw. Angehörigen, die im Fall Ihres Todes die Kosten der Bestattung tragen müssten. Die Sterbegeldversicherung deckt die bei Abschluss definierten Kosten, die durch einen Todesfall entstehen. Lange Zeit gab es für verstorbene Versicherte in Deutschland noch das Sterbegeld der gesetzlichen Krankenkassen bzw. einen sogenannten Beerdigungszuschuss von der Krankenkasse. Diese Unterstützung wurde über die Jahre hinweg kontinuierlich reduziert und schließlich im Jahr 2003 ersatzlos abgeschafft. Nur Beamte erhalten vom Staat noch immer Geldleistungen für Bestattungskosten. Die Sterbegeldversicherung ist also ein Ersatz für das frühere Sterbegeld.
Beispiel: Ist eine Sterbegeldversicherung vor dem Sozialamt sicher?
Die Sterbegeldversicherung ist eigentlich zur Deckung der Bestattungskosten angedacht. Es ist gewissermaßen eine Sicherheit, die man den Hinterbliebenen/Angehörigen bei Ableben hinterlässt. Es kommt auch vor, dass man in einem gewissen Alter pflegebedürftig wird. Wenn dies zum Tragen kommt und das vorhandene Vermögen für die Pflegekosten knapp werden, muss man einen Antrag auf Sozialhilfe beim jeweiligen Sozialamt stellen. Bevor aber Pflegekosten bewilligt werden, überprüft das Sozialamt sehr genau, ob sie wirklich kein verfügbares Vermögen wie beispielsweise eine Lebensversicherung, Sparbücher, Guthaben auf dem Konto oder eine Sterbegeldversicherung vorliegt.
Damit die Sterbegeldversicherung nicht an das Sozialamt fällt, brauchen sie eine dringend ein Bezugsrecht. Liegt also im optimalen Fall neben der Sterbegeldversicherung ein Bestattungsvorsorgevertrag bei einem Bestatter vor und das Bezugsrecht wurde abgetreten in Verbindung mit der Bestattungsvorsorge zur Deckung der Bestattungskosten ist die Sterbegeldversicherung geschützt.
Sie sind unsicher oder haben Fragen dazu:
Rufen sie oder sprechen sie uns an: 0461-40685959 oder schicken sie uns eine email an info@bestattungen-marquardsen.de
Definition Treuhandkonto
Was ist ein Treuhandkonto?
Wenn ein Treuhänder das Vermögen auf dem Konto verwaltet.
Ein Treuhandkonto ist ein spezielles Konto. Die Besonderheit eines Treuhandkontos besteht darin, dass der Kontoinhaber nicht der Eigentümer des Vermögens ist. Der Eigentümer ist der sogenannte Treugeber. Dieser setzt einen Kontoinhaber ein, den sogenannten Treuhänder, der mit der Verwaltung des Treuhandvermögens zu einem bestimmten Zweck beauftragt wird. Zugriff auf das Konto hat lediglich der Treuhänder. Daher sind Treuhandkonten vor dem Zugriff Dritter geschützt.
Zweck von Treuhandkonten
Der Zweck von Treuhandkonten besteht darin, die zweckgebundene Vermögensverwaltung einem Treuhänder zu überlassen, ohne als Treugeber seinen Einfluss und sein Recht über das zu verwaltende Vermögen zu verlieren. Gerade deshalb sind Treuhandkonten ein probates Mittel zur finanziellen Abwicklung von unterschiedlichen Geschäften, beispielweise wenn es um die private Immobilien- und Baufinanzierung oder die Lohnbuchhaltung von Unternehmen geht.
Ein Konto für die Bestattungsvorsorge.
Die Einrichtung eines Treuhandkontos kann auch im Zusammenhang einer Bestattungsvorsorge sinnvoll sein. Das ist deshalb der Fall, weil das auf dem Konto verwaltete Vermögen zweckgebunden und somit vor dem Zugriff Dritter geschützt ist. Somit können Treugeber sicher sein, dass das Vermögen zur Begleichung der Bestattungskosten verwendet wird und die Wünsche für die eigene Bestattung gewahrt bleiben.
Treuhandkonto oder Konto bei der Bank?
Ist das Geld für die Bestattung auf einem Konto bei der Bank sicher?
Wer für die eigene Bestattung vorsorgt und Angehörige finanziell entlasten möchte, der sollte sich nicht darauf verlassen, dass sein dafür angelegtes Geld auf einem Konto auch in jedem Fall für diesen Zweck verwendet werden wird. Denn sollte der Pflegefall eintreten, kann vom Sozialamt die Auflösung des Kontos bei der Bank beantragt werden, um die anfallenden Kosten für die Pflege zu decken. Das hart ersparte Vermögen, dass zur Deckung der Bestattungskosten angedacht war, stünde in diesem Fall nicht mehr zur Verfügung. Ebenso wenig können Hinterbliebene in der Regel mit dem ersatzlos gestrichenen Sterbegeld rechnen, wenn es darum geht, die Beerdigungskosten zu begleichen.
Ein Treuhandkonto für die sichere Bestattungsvorsorge.
Die sichere Alternative: Ein Treuhandkonto, das im Rahmen eines Bestattungsvorsorge-Treuhandvertrages eröffnet wird. Grundsätzlich ist der Vertrag nicht mit einer Versicherung zu verwechseln, da es sich um eine Form der Geldanlage handelt. Vorsorgende zahlen eine Treuhandeinlage auf ein zweckgebundenes Treuhandkonto ein, das von einem Treuhänder verwaltet wird. Tritt der Todesfall ein, zahlt der Treuhänder das auf dem Konto befindliche Vermögen zur Erfüllung seines Zwecks an den Bestatter aus, der im Rahmen eines entsprechenden Vorsorgevertrages als Wunschbestatter benannt wurde.
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